Linux-Entwicklung: Intel zeigt größtes Engagement

20. Februar 2015, 09:46
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Anteil der Beiträge von Hobby-Developern deutlich gesunken

Die Linux Foundation hat untersucht, wer zuletzt wieviel zur Entwicklung des freien Betriebssystems beigetragen hat. Erfasst wurde dabei der Zeitraum zwischen Herbst 2013 und Ende 2014 bzw. zwischen Kernel-Version 3.11 und 3.19.

Intel fleißigstes Unternehmen

Insgesamt haben in den letzten zehn Jahren etwa 11.800 Entwickler an der Software mitgearbeitet und Änderungen oder Neuerungen eingebracht. Dabei wird Linux längst nicht nur von Hobby-Entwicklern gepflegt, sondern auch aktiv von diversen Unternehmen erweitert.

Unter diesen stellt Intel im Untersuchungszeitraum den Löwenanteil an eingebrachten Änderungen. 10.108 waren es insgesamt, was einem Gesamtanteil von 10,5 Prozent entspricht. Dahinter findet sich Red Hat mit8.078 Änderungen (8,4 Prozent). Ebenfalls in den Top-20 zu finden sind auch Samsung, IBM, Texas Instruments oder Google.

Anteil von Hobbyentwicklern sinkt

Der relativ größte Anteil kommt jedoch nach wie vor von Menschen, die nicht beruflich mit der Linux-Entwicklung befasst sind. Sie steuerten 11.968 Änderungen bei, was einem Anteil von 12,4 Prozent entspricht. Bei vier Prozent der Änderungen ist nicht klar, ob die beitragende Person privat oder beruflich mitarbeitet.

Wie Heise anmerkt, sinkt der Anteil der Hobby-Entwickler am Projekt seit Jahren kontinuierlich. Der Anteil der Beteiligten insgesamt steigt jedoch an. Die durchschnittliche Zeit zwischen den Releases neuer Kernel-Versionen hat sich seit der letzten Erhebung etwas verkürzt, von 70 auf 66 Tage. (gpi, derStandard.at, 20.02.2015)

  • Die Linux Foundation hat untersucht, wer an Linux mitentwickelt.

    Die Linux Foundation hat untersucht, wer an Linux mitentwickelt.

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