ORF-Ethikrat rügt Mari Lang und Karim El-Gawhary

19. Februar 2015, 14:19
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Journalisten sollten nicht bei Parteiveranstaltungen auftreten

Wien - Der ORF-Ethikrat übt hausintern nun auch Kritik an den SPÖ-Parteiveranstaltungsauftritten der ORF-Journalistin Mari Lang und des freien ORF-Korrespondenten Karim El-Gawhary - derStandard.at berichtete über die Causen.

Lang, die seit kurzem den aktuellen Fernseh-Sport präsentiert, moderierte im Jänner das vom SPÖ-Parlamentsklub veranstaltete Barbara Prammer-Symposium im Parlament. Der Einsatz wurde im ORF als entgeltliche Nebenbeschäftigung beantragt und genehmigt. Gawhary trat wiederum im Herbst bei einem Event des Renner Instituts auf.

Am Mittwoch beschäftigte sich der Ethikrat in seiner Sitzung mit den beiden Fällen und entschied nach APA-Informationen gleich wie im Falle des Auftritts des Osteuropakorrespondenten Christian Wehrschütz bei der ÖVP-Klubklausur: Die Mitwirkung an Veranstaltungen wahlwerbender Parteien beziehungsweise Auftritte bei Parteiveranstaltungen, darunter auch Einladungen von Parlamentsklubs, sind laut ORF-Ethikrat grundsätzlich unvereinbar mit ORF-Gesetz, Programmrichtlinien und Verhaltenskodex. (APA, 19.2.2015)

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