Newsletter nervte: Grazer drohte Versender mit Umbringen

19. Februar 2015, 14:14
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Junger Mann wollte Lebensberatungs-Firma zum Newsletter-Versandstopp zwingen

Ein 21-jähriger Grazer soll im vergangenen Dezember den Inhaber einer deutschen Lebensberatungsfirma via Internet mit dem Umbringen bedroht haben. Der Verdächtige zeigte sich zu den Anschuldigungen umfassend geständig, hieß es seitens der Polizei am Donnerstag.

Nötigung

Im vergangenen Jahr hatte der 21-Jährige den Newsletter einer Lebensberatungsfirma abonniert. Am 9. Dezember 2014 habe er auf diesen geantwortet und den Inhaber jener Firma, einen deutschen Rechtsanwalt, mit dem Umbringen bedroht. Damit wollte der junge Mann den Firmeninhaber zur Einstellung des Versandes der Newsletter-Mails nötigen. Zudem schrieb der in Graz Wohnhafte Drohungen, ihn umzubringen, auch ins Gästebuch der Homepage des 31-jährigen Lebensberaters.

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Durch die bei der Tat verwendete IP-Adresse konnte rasch die Identität des Mannes ausgeforscht werden. "Der Inhaber der Lebensberatungsfirma aus Deutschland erstattete direkt bei der Staatsanwaltschaft Graz Anzeige. Der Verdächtige ist einschlägig vorgestraft und wird wegen schwerer Nötigung und Beleidigung angezeigt", teilte Benjamin Pfingstl vom Polizeikommando Graz am Donnerstag mit. Bei der Einvernahme hatte der junge Mann laut Polizei auch angegeben, aus "Langeweile" gehandelt zu haben. (APA, 19.2. 2015)

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