Speedinvestor bei Führungsklausur des ORF

19. Februar 2015, 07:36
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Oliver Holle hat schon Dichands, Styria und Russmedia an Bord - War einer der Investoren in der Startup-Show von Puls 4

Wien - Eva und Christoph Dichand, die Styria, Russmedia und andere österreichische und deutsche Mediengrößen vereint Oliver Holle schon in seinem Startup-Financier Initial Factor Speedinvest. Bei Österreichs weitaus größtem Medienunternehmen ORF referiert er für's erste: Bei der Führungsklausur des ORF in Reichenau an der Rax am Donnerstag und Freitag spricht Oliver Holle den ORF-Chefs über "Innovation".

Das passt zu Plänen von ORF-Finanzdirektor Richard Grasl für Medien-Startups auf dem Küniglberg, die er vergangenen Sommer im STANDARD-Interview präsentierte: ein "Medien-Innovations-Cluster" auf dem Küniglberg, der Startups Infrastruktur und Knowhow zur Verfügung stellt.

Grasl schloss auch ORF-Startkapital für diese Firmen nicht aus: "Ich würde da ohne Denkverbote starten. Was möglich ist, prüfen wir. Das eine Unternehmen braucht Startkapital, ein anderes vielleicht andere Unterstützung." Und: "Im besten Fall, wenn das funktioniert, integrieren wir sie."

Als Beispiel nannte der ORF-Direktor das Videoportal Flimmit: "Hätte sich ein Unternehmen wie Flimmit vor zehn Jahren auf dem Küniglberg angesiedelt und mit uns zusammengearbeitet, hätte es nicht so lange gedauert, bis wir da einsteigen. Dann hätten wir das früher integriert."

Bei der ORF-Konkurrenz hat der Speedinvestor schon TV-Showerfahrung gesammelt: Bei der Startupshow "2 Minuten 2 Millionen" auf Puls 4 war Holle Mitglied der Investoren-Jury. Donnerstag startet die neue Auflage der Show bei Puls 4, Holle referiert nun beim ORF.

Song-Contest-Fachkraft

Eine andere Fachkraft mit breiter unternehmerischer Erfahrung könnte entgegen früheren Infos doch nicht zur ORF-Führungsklausur nach Reichenau an die Rax kommen, hört man auf dem Küniglberg: Pius Strobl, derzeit Eventmanager für das ORF-Großprojekt Song Contest. Mit dem Großevent hat Strobl so gut zu tun, dass er sich entschuldigt hat und nun doch nicht für einen Tagesordnungspunkt nach Reichenau fährt. (fid, derStandard.at 19.2.2015)

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