Drei teils Schwerverletzte bei Bond-Dreharbeiten in Sölden

18. Februar 2015, 17:15
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Auto prallte bei Stuntszene gegen Kameraplattform: zwei Briten schwer, einer leicht verletzt

Sölden/London - Die Dreharbeiten zum 24. James-Bond-Film "Spectre" in Sölden in Tirol haben am Dienstag drei zum Teil Schwerverletzte gefordert. Ein Auto prallte laut Polizei nach einer Stuntszene gegen eine Kameraplattform, dabei wurde ein Mann zwischen dem Wagen und der Plattform eingeklemmt und schwer verletzt. Ein weiterer Mitarbeiter erlitt ebenfalls schwere, ein dritter leichte Verletzungen.

Der Unfall ereignete sich gegen 11 Uhr. Die Stuntszene sei eigentlich schon abgeschlossen gewesen, sagte Bezirkspolizeikommandant Herbert Juen. Der 45-jährige Autolenker habe den Wagen aber nicht mehr unter Kontrolle gebracht, das Heck sei ausgebrochen und gegen die Plattform gekracht. Dabei wurde ein Mann zwischen Auto und Plattform eingeklemmt, die beiden anderen wurden von dem Podest geschleudert.

Notarzthubschrauber im Einsatz

Zwei Verletzte wurden mit einem Notarzthubschrauber ins Krankenhaus geflogen, der dritte konnte an Ort und Stelle versorgt werden. Die Männer im Alter von 28, 52 und 63 Jahren sind laut Polizei ebenso wie der Lenker des Unfallfahrzeugs britische Staatsbürger.

Seit Anfang Jänner gastierte die internationale Großproduktion unter der Regie von Sam Mendes in Österreich. Neben Sölden dienten auch das steirische Altaussee und Obertilliach in Osttirol als Drehorte. Laut Cine Tirol wurde an 33 Tagen in Sölden und Obertilliach gedreht. Der Kinostart des Films mit Christoph Waltz in der Rolle des Bösewichts ist für Ende Oktober geplant. (APA, 18.2.2015)

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