Dopingkontrollen fast für die Ewigkeit

18. Februar 2015, 17:02
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Mehr als 1.400 Trainingskontrollen der FIS vor WM

Falun - Mit einem umfangreichen Testprogramm hat der Internationale Skiverband (FIS) seinen Anti-Doping-Kampf vor den nordischen Ski-Weltmeisterschaften in Falun fortgesetzt. Vom 1. Mai 2014 bis zum 16. Februar wurden insgesamt 1.412 Trainingskontrollen im Langlauf, Skispringen und in der Nordischen Kombination durchgeführt. Dies gab die FIS wenige Stunden vor der WM-Eröffnung am Mittwochabend bekannt.

"Die Trainingskontrollen zielen darauf ab, gleiche Ausgangsbedingungen zu gewährleisten", erklärte Rasmus Damsgaard, Anti-Doping-Experte der FIS. Während der Titelkämpfe müssen nach jedem der 21 Bewerbe die Top Vier plus zwei zufällig ermittelte Athleten zur Dopingkontrolle. Die Proben werden entsprechend dem neuen Code der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) zehn Jahre lang eingefroren.

In Falun wird auch eine Informationskampagne der Welt-Anti-Doping-Agentur gestartet. Diese Kooperation mit der WADA ist Teil des FIS-Projektes "As clean as snow". Für FIS-Generalsekretärin Sarah Lewis hat diese Aktion große Bedeutung. "Denn wir wollen mit der WADA kooperieren und die sauberen Athleten schützen", betonte die Britin. (APA/dpa, 18.2.2015)

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