Erpressung mit Sex-Video: Oberösterreicher sollte 3.000 Euro zahlen

18. Februar 2015, 15:06
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20-Jähriger schaltete Polizei ein

Am Mittwoch ist wieder eine Erpressung mit einem Sex-Video bekannt geworden: Nachdem ein 20-Jähriger aus dem Bezirk Eferding sexuelle Handlungen an sich vorgenommen hatte und diese aufgezeichnet worden waren, sollte er 3.000 Euro zahlen, um eine Veröffentlichung zu verhindern. Er erstattete Anzeige, teilte die Pressestelle der Polizei Oberösterreich Mittwochnachmittag in einer Aussendung mit.

Erpressung durch Betrügerin

Eine hübsche junge Frau hatte in einem sozialen Netzwerk Kontakt zu dem Oberösterreicher aufgenommen und vorgeschlagen, auf Skype zu wechseln. Im Video-Chat zeigte sie sich zunächst halb nackt und zog sich weiter aus. Der 20-Jährige wurde aufgefordert, an sich selbst Hand anzulegen, was er auch tat. Dann wurde er darüber informiert, dass seine Handlungen auf einem Videoportal veröffentlicht werden, das Opfer konnte den Clip auch sehen. Schließlich wurde der junge Mann aufgefordert, das Geld zu überweisen - ansonsten würden die Aufnahmen weiter abrufbar bleiben und auch an Freunde weitergeleitet. Er zahlte aber nicht, sondern schaltete die Polizei ein. (APA, derStandard.at, 18.2.2015)

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