Gutenberg und Shakespeare: Philanthrop vermachte seltene historische Werke

18. Februar 2015, 10:45
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William Scheide überließ Universität Princeton 2.500 Bücher und Manuskripte

New York - Die US-amerikanische Universität Princeton durfte eine Sammlung seltener Buch-Kostbarkeiten in Empfang nehmen. Die Werke stellen insgesamt einen Gesamtwert von fast 300 Millionen Dollar (263 Millionen Euro) dar, schätzt die Universität. Der Bücherliebhaber und Philanthrop William Scheide habe der Universität nach seinem Tod rund 2.500 seltene Bücher und Manuskripte vermacht, teilte die Ivy-League-Universität im östlichen US-Bundesstaat New Jersey am Dienstag mit.

Der einstige Princeton-Student Scheide war im November im Alter von 100 Jahren gestorben. Es ist die wertvollste Schenkung in der Geschichte der Universität. "Ich kann mir keine wunderbarere Sammlung vorstellen, um als Herz unserer Bibliothek zu dienen", sagte der Universitätspräsident Christopher Eisgruber. Er sei dankbar, dass Scheide seine "atemberaubende Sammlung mit den Forschern und Studenten der kommenden Generationen teile".

Gutenberg-Bibel und Shakespeare-Stücke

In der Sammlung befinden sich unter anderem sechs der ersten gedruckten Ausgaben der Bibel, angefangen von einer Gutenberg-Bibel von 1455, die Originalausgabe der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung sowie Noten von Ludwig van Beethoven und diverse Stücke von William Shakespeare. (APA/red, derStandard.at, 18.2.2015)

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