Obama hält Nordkoreas Fähigkeit zu Cyberattacken für eher begrenzt

18. Februar 2015, 08:50
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US-Präsident: Hackerangriffe richten dennoch großen Schaden an

US-Präsident Barack Obama schätzt Nordkoreas Fähigkeit zu Hacker-Angriffen im Internet als nicht sonderlich groß ein. In einem Interview mit der Onlineplattform "re/code" sagte Obama am Dienstag, China und Russland seien auf diesem Gebiet "sehr gut", der Iran "gut", aber bei Pjöngjang sei es damit nicht weit her.

Doch trotz seiner eher begrenzten Fähigkeiten sei Nordkorea in der Lage, beträchtlichen Schaden anzurichten. Das gelte auch für nicht-staatliche Hacker, so Obama.

Sony-Hack

Ende vergangenen Jahres hatte die US-Regierung Nordkorea für einen Hacker-Angriff auf das Unternehmen Sony Pictures verantwortlich gemacht. Mit dem Angriff sollte das Filmstudio gezwungen werden, den Spielfilm "The Interview" nicht in die Kinos zu bringen, in dem zwei Reporter im Auftrag des US-Geheimdiensts den nordkoreanischen Machthaber Kim Jong-un ermorden sollen. Pjöngjang bestreitet, etwas mit der Cyberattacke zu tun zu haben. (APA, derStandard.at, 18.2.2015)

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re:code

  • US-Präsident Obama hat keine Angst vor den nordkoreanischen Cyberqualitäten
    foto: reuters/ernst

    US-Präsident Obama hat keine Angst vor den nordkoreanischen Cyberqualitäten

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