Porsche: IG Metall trommelt zu Warnstreiks

16. Februar 2015, 12:03
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2.500 Teilnehmer versammeln sich bei einer Kundgebung, Knackpunkte sind die Löhne, aber auch Fragen zur Altersteilzeit

Stuttgart - Die IG Metall hat am Montagvormittag erneut zu Warnstreiks bei Porsche aufgerufen. Rund 2.500 Teilnehmer hätten sich zu einer Kundgebung vor dem Porsche-Museum versammelt, wie eine IG-Metall-Sprecherin sagte. Porsche-Betriebsratschef Uwe Hück warnte dort erneut vor einem möglichen Streik.

Schon am Wochenende hatte er gesagt: "Ich bin überzeugt, dass wir in zwei Wochen eine Urabstimmung abhalten müssen."

Am 23. Februar treffen sich die Tarifparteien im Südwesten wieder zu Gesprächen. Ein großer Streitpunkt sei die Altersteilzeit. "Die Arbeitgeber wollen ihren Beitrag zur Altersteilzeit über das Weihnachtsgeld finanzieren." Der Verhandlungsführer, IG-Metall-Bezirksleiter Roman Zitzelsberger, wollte bislang noch nicht von einer Urabstimmung, die zu einem unbefristeten Streik führen würde, sprechen.

Die IG Metall fordert für die 3,7 Millionen Beschäftigten der Branche 5,5 Prozent mehr Geld, einen verbesserten Zugang zur Altersteilzeit sowie eine bezuschusste Weiterbildungsteilzeit. Die Arbeitgeber hielten zuletzt an ihrem bisherigen Angebot eines Gehaltsplus' von 2,2 Prozent fest. Die Gewerkschaft will die Warnstreiks von Aschermittwoch an wieder ausweiten. (APA, 16.2.2015)

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