1,55 Meter und übermenschlich stark: Die unmögliche Welt von Super Mario

16. Februar 2015, 11:19
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Wissenschaftler ergründen die sonderbare Welt der Videospielikone

"Super Mario" kann höher Springen, als es Menschen möglich ist und auch sonst ist nur wenig realistisch am heldenhaften Installateur. Soweit keine Neuigkeiten. Doch wie unrealistisch ist das Universum der Videospielikone wirklich? In der PBS-Sendung "Space Time" (siehe Video) gingen Wissenschaftler dieser Frage anhand des SNES-Klassikers "Super Mario World" (1990) nach und stießen dabei auf ein paar interessante Erkenntnisse.

Unmöglichkeiten

So kamen sie zu dem Schluss, dass die Gravitation von "Super Mario World" achtmal größer sein müsste, als die Anziehungskraft der Erde. Eine Größenordnung, die bei keinem anderen Planeten zu finden und lediglich bei Sternen möglich sei. Dies ließe sich aus der Art, wie Super Mario springt, berechnen, der selbst übrigens nur 1,55 Meter groß ist.

Aufgrund der enormen Schwerkraft bräuchte ein realer Super Mario nicht nur übermenschliche Kräfte, sondern auch einen übermenschlichen Blutkreislauf. Denn ansonsten wäre sein Herz zu schwach, um das Blut durch den Körper zu pumpen.

pbs space time

Paralleluniversum?

Erklären lassen sich Super Marios Fähigkeiten laut den Wissenschaftlern schlussendlich nur dadurch, dass der Installateur nicht nur in einer anderen Welt, sondern in einem anderen Universum lebt. Denn basierend auf unseren physikalischen Erkenntnissen könnte Marios Umgebung in keinem Fall existieren. Wer hätte das gedacht? (Zsolt Wilhelm [auf Twitter], derStandard.at, 16.2.2015)

  • Was wäre, wenn Super Mario in echt existieren würde? Er müsste in einem anderen Universum leben.
    foto: pbs space time

    Was wäre, wenn Super Mario in echt existieren würde? Er müsste in einem anderen Universum leben.

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    foto: pbs space time
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