Dieter Bohlen sieht seine Menschenrechte verletzt

15. Februar 2015, 17:05
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DSDS-Juror fühlt sich von Lucky Strike-Kampagne beleidigt

Wien - Dieter Bohlen, weidlich bekannt als Austeiler von Beleidigungen bei "Deutschland sucht den Superstar", hat die Bundesrepublik Deutschland geklagt - wegen einer Menschenrechtsverletzung. Die Firma Lucky Strike hatte ihre Zigaretten mit einem Slogan beworben, in dem einem gewissen "Dieter" gezeigt wurde, wie man gute Bücher schreibt. Teile des Textes waren mit schwarzem Filzstift übermalt, was als Anspielung auf Bohlens schriftstellerisches Werk gedeutet werden kann. Hier durften aufgrund einstweiliger Verfügungen einige Passagen nicht mehr gedruckt werden.

Bohlen wertet die Werbung als Angriff auf seine Menschenrechte, der Bundesgerichtshof in Karlsruhe sah das anders und wies seine Klage auf Schadenersatz ab. Auch Ernst August von Hannover, ebenfalls "Opfer" der Lucky Strike-Kampagne, hatte keinen Erfolg mit seiner Klage. Bohlen zieht nun vor den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg. Mit einer Entscheidung ist in dieser Woche zu rechnen. (red, derStandard.at, 15.2.2015)

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    foto: dpa/ulrich perrey
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