Das Hotel als Social Business für Kulturhedonisten

Ansichtssache13. Februar 2015, 17:53
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Das Caritas-Hotel magdas im Prater ist bei weitem nicht das einzige innovative Hotelkonzept Wiens. In den Urbanauts Street Lofts kann man in alten Gassenlokalen nächtigen. Und beim Essigwinzer Gegenbauer in Favoriten kriegt man Gründerzeit-Archaik mit Stil.

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foto: stefanie steindl

In manchen Hotels kann man schon froh sein, wenn an der Rezeption Englisch und Französisch gesprochen wird. Im magdas hotel im Wiener Prater, das am heutigen Valentinstag eröffnet wird, kann man den Gast gleich in 24 Sprachen willkommen heißen. Und das ist kein Zufall. Denn das von der Caritas betriebene Kein-Stern-Hotel ist ein "Haus mit sozialem Mehrwert", wie Michael Landau, Präsident von Caritas Österreich, betont. Nicht nur wohnen hier Flüchtlinge und Wientouristen unter einem Dach, vor allem auch sollen die hier lebenden Asylwerber im Hotelbetrieb beruflich Fuß fassen und sich für den bevorstehenden Arbeitsmarkt wappnen können. "Social Business" lautet das Konzept im Fachjargon.

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