ERC-Consolidator Grants für zwei Wiener Forscher

12. Februar 2015, 15:18
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Quantenphysiker Markus Aspelmeyer und Molekularbiologe Sascha Martens werden mit insgesamt rund vier Millionen Euro gefördert

Wien - Markus Aspelmeyer von der Fakultät für Physik der Universität Wien und Sascha Martens von den Max F. Perutz Laboratories der Universität Wien und der Medizinischen Universität Wien erhalten je einen ERC Consolidator Grant. Damit gelang es den beiden Forschern, die bereits je einen ERC Starting Grant erhalten hatten, insgesamt rund vier Millionen Euro Drittmittel einzuwerben. Das Geld soll in Grundlagenforschung investiert werden.

Die aktuellen Forschungsschwerpunkte des Teams rund um Markus Aspelmeyer sind optische Präzisionsmessungen sowie die quantenoptische Kontrolle von mikro- und nanomechanischen Systemen und deren Anwendung auf fundamentale und angewandte Fragen der Quantenphysik. Die Forschungsgruppe von Sascha Martens untersucht hingegen die molekularen Mechanismen der Autophagie - also jenes Prozesses, der für den Abbau von Zellbestandteilen verantwortlich ist.

Die Förderung von grundlagenorientierter Pionierforschung ist ein Schwerpunk des Europäischen Forschungsrat (European Research Council, ERC) der EU. Consolidator Grants sollen exzellente Wissenschafter in einem noch relativ frühen Stadium ihrer Karriere unterstützen. Ein internationales Gutachtergremium entscheidet über die Förderungswürdigkeit der Anträge. den ausgewählten Forschern wird entsprechender Freiraum zur Verwirklichung ihrer Visionen zugestanden. (red, derStandard.at, 12.2.2015)

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