Gusto auf Hendln nimmt zu

12. Februar 2015, 10:56
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77 Millionen Hühner wurden im Vorjahr für den Verzehr in Österreich geschlachtet, das waren mehr als 2013

Wien - Im vergangenen Jahr sind in Österreich etwas mehr Hühner und Schafe geschlachtet worden als 2013, während etwas weniger Schweine, Rinder, Kälber, Ziegen und Einhufer für den späteren Verzehr getötet wurden. Einen deutlichen Anstieg von plus sieben Prozent auf 114,4 Millionen Stück gab es bei den meldepflichtigen Hühner-Bruteiern. Das teilte die Statistik Austria am Donnerstag mit.

Mit weitem Abstand wurden 2014 am meisten Schweine geschlachtet - knapp 5,38 Millionen Tiere, was gegenüber 2013 einem minimalen Minus von 0,4 Prozent entspricht. Rinder wurden ohne Hausschlachtungen knapp 609.000 geschlachtet (2013: rund 623.000; minus 2,3 Prozent). Schafschlachtungen gab es mit knapp 145.000 um 3,0 Prozent mehr. Weniger Schlachtungen gab es 2014 auch bei Ziegen (minus 12,3 Prozent; rund 4.500 Stück), bei Pferden und anderen Einhufern (minus 6,1 Prozent; 943 Stück).

Die meisten Rinder (33,9 Prozent), Kälber (23,3 Prozent) und Ziegen (43 Prozent) werden in Oberösterreich gewerblich geschlachtet; die meisten Schweine in der Steiermark (36,7 Prozent).

Hendln wurden 77 Millionen geschlachtet - ein Plus von 3,6 Prozent gegenüber 2013, so die Statistik Austria. Das dabei anfallende Volumen an Hühnerfleisch erreichte in sogenannter Herrichtungsform 97.300 Tonnen - 2,5 Prozent mehr als 2013.

Mit "meldepflichtigen" bzw. "untersuchten Schlachtungen" werden von der Statistik früher sogenannte gewerbliche Schlachtungen erfasst. Dies im Unterschied zu Hausschlachtungen, die zwar auch strengen Regeln unterliegen, sich in dieser Statistik aber nicht finden. Insgesamt wurden in Österreich also mehr Tiere geschlachtet als oben genannt. (APA, 12.2.2015)

  • Immer mehr Hendln kommen den Österreichern auf ihre Teller.
    foto: standard/matthias cremer

    Immer mehr Hendln kommen den Österreichern auf ihre Teller.

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