Umfassende Studie findet über 100 Fettsuchtgene - Sonnenlicht in flüssigen Treibstoff umgewandelt

11. Februar 2015, 20:18
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Umfassende Studie findet über 100 Fettsuchtgene

Ann Arbor - Wer zu viel isst, wird dick. Grundsätzlich mag die Binsenweisheit stimmen, in Wahrheit aber sind die Ursachen für Fettleibigkeit komplizierter. Das zeigt schon allein die große Zahl an Genen, die bei der Akkumulierung von Körperfett eine Rolle spielen: US-Forscher haben nun in zwei umfassenden "Nature"-Studien mehr als 100 neue genetische Faktoren vorgestellt, die darüber bestimmen, an welchen Stellen und in welchem Ausmaß wir Fett ansammeln. (tberg)

Nature-Abstracts

Sonnenlicht in flüssigen Treibstoff umgewandelt

Cambridge - Wissenschafter der Harvard University bei Boston haben eine Methode vorgestellt, mit der sich aus Sonnenstrahlen, einem "künstlichen Blatt" und Bakterien flüssiger Treibstoff gewinnen lässt: Bei dem zweistufigen Verfahren spaltet Licht mithilfe eines Katalysators Wasser in Sauerstoff und Wasserstoff auf. Mikroben bauen aus dem Wasserstoff und Kohlendioxid schließlich den Brennstoff Isopropanol zusammen, wie die Forscher im Fachblatt "PNAS" berichten. (tberg)

Abstract
PNAS: "Efficient solar-to-fuels production from a hybrid microbial–water-splitting catalyst system"

Auch kleine Mengen Alkohol sind ungesund

London - Alkohol kann auch gesund sein, sofern man ihm in Maßen zuspricht, behaupten zahlreiche Studien. Das ist Unsinn, meinen nun britische Forscher. Die früheren Ergebnisse seien auf statistische Mängel zurückzuführen, eine lebensverlängernde Wirkung von Alkohol sei nicht nachweisbar, schreiben die Wissenschafter im "British Medical Journal". (APA)

Abstract
British Medical Journal: "All cause mortality and the case for age specific alcoholconsumption guidelines: pooled analyses of up to 10population based cohorts"

(DER STANDARD, 12.2.2015)

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