"Schwuler Strache": FPÖ sieht "reine Gehässigkeit" beim ORF

11. Februar 2015, 14:44
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Vilimsky wettert und fordert Entschuldigung: "Sprengt wohl deutlich die Grenzen des guten Geschmacks"

Wien - Die FPÖ schießt sich wieder einmal auf den ORF ein. Anlass ist die jüngste Folge der Serie "Vorstadtweiber", in der vom ORF eine Dialogszene entfernt wurde, in der FPÖ-Chef Heinz Christian Strache als "schwul" bezeichnet wurde, derStandard.at berichtete. Darauf vergessen wurde in der Untertitelung. In der Fassung für Hörbehinderte war die Dialogszene noch zu lesen.

Generalsekretär Harald Vilimsky empörte sich am Mittwoch in einer Aussendung und schreibt vom "völligen Verlust aller Hemmungen der ORF-Führung gegenüber der FPÖ und ihrem Obmann HC Strache".

Vilimsky weiter: "Den Chef der größten Oppositionspartei als 'schwul' zu bezeichnen, sprengt wohl deutlich die Grenzen des guten Geschmacks und kann nur als reine Gehässigkeit bezeichnet werden." Er fordert eine Entschuldigung der ORF-Führung. "Politisch motivierter Hass, Beschimpfungen, Beleidigungen, Hetze und Diffamierungen gegen die FPÖ und HC Strache" seien an der Tagesordnung.

Einen Eklat ortet er auch im Umfeld des heurigen Villacher Faschings, "wo Strache von ORF-Schauspielern im Beisein und unter offensichtlicher Goutierung von Teilen der ORF-Führung primitiv beschimpft wurde", so Vilimsky.

Auf Twitter kritisierte Strache den "ORF-Regierungsfunk" und forderte: "Diese Zwangsgebühren gehören sofort ersatzlos gestrichen." (red, derStandard.at, 11.2.2015)

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