"Dragon" vor kalifornischer Küste im Meer gelandet

11. Februar 2015, 10:50
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Nach rund einem Monat an der Internationalen Raumstation ISS - Die Ladung: Müll und wissenschaftliche Experimente

Washington - Rund einen Monat verbrachte der private Raumfrachter "Dragon" angedockt an der Internationalen Raumstation ISS. Nun ist er wieder zur Erde zurückgekehrt. Gestern Abend gegen 20 Uhr MEZ hat sich die Transportkapsel von der ISS gelöst und ist langsam Richtung Erde gedriftet. Einige Stunden später stürzte "Dragon CRS-5" in den Pazifik etwa 400 Kilometer vor der Küste Kaliforniens, teilte die US-Raumfahrtbehörde NASA am Dienstag (Ortszeit) mit.

Der von dem Unternehmen SpaceX betriebene Frachter ist befüllt mit rund 1.700 Kilogramm Müll und wissenschaftlichen Experimenten und soll nun per Schiff wieder an die Küste gebracht werden. Unter anderem hat der "Dragon" Daten und Ergebnisse von biologischen Experimenten an Bord, sowie die nach Angaben der NASA ersten Produkte eines 3D-Druckers im All.

Explosion im Oktober

Es war der erste Flug eines US-Versorgungsfrachters zur ISS seit Ende Oktober der von der Firma Orbital Sciences entwickelte "Cygnus" beim Start zur ISS explodiert war. Der "Dragon" hat bereits vier Versorgungsflüge zur ISS hinter sich. Insgesamt sind bis 2016 zwölf solcher Missionen vereinbart, der Auftrag hat einen Gesamtwert von umgerechnet mehr als einer Milliarde Euro. (APA/red, derStandard.at, 11.2.2015)

  • Der "Dragon"-Transporter CRS-5 im Orbit. In der Nacht auf Mittwoch ist der Raumfrachter zur Erde zurückgekehrt.
    foto: spacex

    Der "Dragon"-Transporter CRS-5 im Orbit. In der Nacht auf Mittwoch ist der Raumfrachter zur Erde zurückgekehrt.

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