Auch Lopatka will Strafen für "Integrationsunwillige"

11. Februar 2015, 09:53
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ÖVP-Klubobmann sinnierte über Verwaltungsstrafen, falls Freiwilligkeit nicht ausreicht

Graz - ÖVP-Klubobmann Reinhold Lopatka hat sich Dienstagabend in Graz bei einer Diskussion über den Islam "für Verwaltungsstrafen" bei Integrationsunwilligen in Österreich ausgesprochen, wenn Freiwilligkeit nicht ausreiche: "Das spürt man dann auch."

Fuat Sanac, Präsident der Islamischen Glaubensgemeinschaft, sprach von Einzelfällen: "Integration funktioniert super, aber das hat keinen Nachrichtenwert."

"Wenig Verständnis"

Lopatka meinte, dass es in Europa oft nur wenig Verständnis für den Islam gebe, weil es in westlichen Ländern seit der Aufklärung und der französischen Revolution die Trennung zwischen Staat und Kirche gibt: "Die gibt es in einigen islamischen Ländern nicht, dort ist die Scharia das Recht und dort gibt es eben auch Peitschenhiebe als Strafe."

Der ehemalige islamische Religionslehrer rief zur Differenzierung auf: "Ja, es gibt auch kriminelle Muslime und Terroristen. Und es gibt welche, die den Islam missbrauchen, die an die Macht kommen wollen und eine Religion idealisieren." Die Terroristen - etwa jene der Jihadistengruppe "Islamischer Staat" (IS) - bezeichnete er als "Banditen". (APA, 11.2.2015)

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