Marktnische der raren Biere

Kolumne19. Februar 2015, 09:00
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Wer besondere Biere sucht, findet diese zunehmend in speziellen Getränkeboutiquen

Im Internet findet man fast alles - und wer das nötige Kleingeld für Verpackung und Transport aufwendet, kann sich viele Bierspezialitäten auch nach Hause liefern lassen. Oder sich die Pakete (in denen oft genug eine Flasche beschädigt ist) von der Post oder dem Paketshop holen, weil einen der Zusteller eben nicht daheim angetroffen hat.

Viel Ärger, viel Mühe, hohe Nebenkosten - bevor man sich mit dem ersten Verkostungsschluck trösten kann. Immerhin kommt man so zu Bieren, die man eben nicht im nächsten Supermarkt mit seinem ewig gleichen Angebot bekommen kann.

Immerhin sind in den vergangenen Jahren einige Detailgeschäfte entstanden, in denen man rare Biere zu vertretbaren Preisen bekommen kann: Die Firma Ammersin war mit zwei Standorten in Wien und einem in Brunn am Gebirge ein Vorreiter für den Import obergäriger Spezialitäten aus Belgien und Großbritannien - aber auch in Kärnten gibt es im Gasthaus Wulz (Greifenburg) ein beachtliches "Take-away"-Geschäft beim belgischen Bier. Gut so. Und jetzt gibt es mit dem "Bottle Shop" mitten in Salzburg (Mirabellplatz 7) eine elegante, auf Craft-Biere und Importe spezialisierte Getränkeboutique, in der man rare Sude (etwa "Krinnawible" vom Gusswerk) zu vernünftigen Preisen kaufen kann. Zu Demo-Zwecken gibt es sogar eine Minibrauanlage. (Conrad Seidl, Rondo, DER STANDARD, 13.2.2015)

  • Viele Bierspezialiäten findet man jetzt auch ganz in der Nähe.
    foto: apa / friedrich bungert

    Viele Bierspezialiäten findet man jetzt auch ganz in der Nähe.

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