Indie-Game-Millionär Jonathan Blow verschuldet sich für "The Witness"

9. Februar 2015, 12:00
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Millioneneinnhamen durch Erst-Hit "Braid" bereits aufgebraucht

Indie-Entwickler Jonathan Blow setzt sprichwörtlich alles in sein kommendes Adventure-Game "The Witness". Wie er in einem Interview gegenüber Engadget erzählt, habe er bereits sein gesamtes Geld in den 2013 angekündigten Titel investiert und darüber hinaus auch noch Schulden aufnehmen müssen.

Die Nachricht dürfte den einen oder anderen Branchenbeobachter überraschen. Blow hatte mit seinem Erstlingswerk "Braid" 2008 den vielleicht ersten großen Mainstream-Hit eines unabhängigen Entwicklers gelandet und Schätzungen zufolge rund vier Millionen Dollar damit verdient.

Laufende Kosten

"Braid verkauft sich immer noch ganz gut auf erfolgreichen Plattformen, aber zwei der wichtigsten Plattformen für 'Braid' waren die Xbox 360 und PlayStation 3, von denen beide ihre Blütezeit hinter sich haben", erklärt Blow. "Download-Spiele werden dort nicht mehr von so vielen Leuten gekauft und der Umsatz mit 'Braid' reicht nicht mehr aus, um das Team zu finanzieren. Ich habe mir eine Menge Geld geliehen, um 'The Witness' fertigzustellen. Ich hoffe also, dass es einige Leute kaufen, wenn es fertig ist. Wenn man für eine Sache zu lange brauchen kann, dann haben wir das vermutlich bereits getan."

"Myst"

2013 erstmals vorgestellt, soll "The Witness" Fans von Rätselspielen wie "Myst" ansprechen. Umgesetzt wird der Titel für PC, PS4 und iOS.

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    foto: the witness

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