Schwerpunktprogramm über islamistischen Terror

8. Februar 2015, 16:50
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Dokus über Pegida und die Situation in Frankreich, Literaturverfilmung nach Barbara Frischmuth

Der islamistische Terror bestimmte im Jänner internationale politische Debatten. ORF-3-Themenmontag setzt aus dem Anlass am Montag, dem 9. Februar 2015 einen Schwerpunkt mit drei Dokumentationen und einer Literaturverfilmung.

Die Dokumentation "Der Islam in Österreich: Kommt Pegida?" leuchtet um 20.15 Uhr den Hintergrund der gesellschaftlichen Debatte aus.

In Frankreich spielt der islamistisch motivierte Terror den Rechten und Radikalen in die Hände. Marine Le Pen hat nicht erst seit den Anschlägen die besten Chancen, um bei den nächsten Präsidentschaftswahlen zumindest in die zweite Runde zu kommen. Auch wenn die Zustimmungswerte für Francois Hollande seither gestiegen sind, wächst die Wählerschaft des Front National. Die Dokumentation "Frankreich: Der Islam und die Rechten" zeigt um 20.50 Uhr, wie sich der rechte Rand der Gesellschaft mobilisiert und vor gewaltsamen Aktionen gegen Moslems nicht zurückscheut.

In "Zum Salafismus konvertiert" treffen Filmemacher um 21.20 Uhr auf drei Männer, die sich dazu entschlossen haben, Europa zu verlassen, um in den Jemen zu ziehen und dort als Muslime zu leben.

Anschließend steht um 21.55 Uhr die ORF-Literaturverfilmung "Die Schrift des Freundes" nach dem gleichnamigen Roman von Barbara Frischmuth auf dem Programm. Karl Markovics, Heio von Stetten und Jaschka Lämmert spielen, Fabian Eder inszenierte im Jahr 2004 die Geschichte einer Computerspezialistin, die ein Programm zur Überwachung der Migrantenszene entwickelt und sich dabei in Hikmet, einen Denker türkisch-alevitischer Herkunft, verliebt. (red, derStandard.at, 8.2.2015)

  • Pegida-Demonstration in Wien
    foto: orf

    Pegida-Demonstration in Wien

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