Landesrechnungshof kritisiert Tiroler Privatuni UMIT

8. Februar 2015, 12:23
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Abfertigung in Höhe von 100.000 Euro für ehemaligen Leiter ungerechtfertigt

Innsbruck - Eine 2010 ausbezahlte Abfertigung an den ehemaligen Leiter des inzwischen aufgelösten Departements für Human- und Wirtschaftswissenschaften der Tiroler Universität UMIT sorgt für Diskussionsstoff. Es handle sich dabei um eine nicht gerechtfertigte "Überzahlung von 100.000 Euro", zitiert die "Tiroler Tageszeitung" in ihrer Sonntagausgabe aus einem Bericht des Landesrechnungshofes.

Der ehemalige Departementleiter Roland Staudinger, einer der Gründerväter der Privatuni, habe das 19-fache seines Bruttogehalts erhalten, kritisiert der Landesrechnungshof in seinem Rohbericht und führt eine Reihe von strukturellen Mängeln im Zusammenhang mit der UMIT und dem damaligen Verantwortungsbereich von Staudinger an. So habe die Aberkennung eines Doktoratsstudiums massive finanzielle Auswirkungen auf die UMIT gehabt und das Land mit einer Finanzspritze von zwei Millionen Euro einspringen müssen. (APA, 8.2.2015)

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