WM-Bewerbung: Egal ob Saalbach oder St. Anton

6. Februar 2015, 17:02
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Österreichische WM-Bewerbung für 2021 oder 2023 verheißt prinzipiell Gutes

Beaver Creek - Vail / Beaver Creek 2015 ist, inklusive der einst üblichen Doppel mit Olympia, die sechste alpine Skiweltmeisterschaft in den USA. Mehr Championate veranstaltete bisher nur die Schweiz, die in zwei Jahren in St. Moritz zum neunten Mal gastgibt, und natürlich Österreich. Der ÖSV strebt seine zehnte WM an. Ob schon für 2021, für den ersten zu vergebenden Termin (2019 ist Are, Schweden, zum dritten Mal dran), oder erst für 2023, ist noch offen.

Diese Entscheidung hängt von den Ambitionen in Cortina d'Ampezzo ab. Die Kandidatur der Italiener war für 2017 kurzfristig zurückgezogen worden, für 2019 setzte es eine überraschende Niederlage. Wenn sich die ehemalige Olympiastadt nach insgesamt vier gescheiterten Versuchen bewirbt, wird Österreich wohl nicht riskieren, zweiter Sieger zu werden, sondern zwei Jahre warten.

So oder so wird am 16. April bei der Präsidentenkonferenz des Skiverbands entschieden, ob Saalbach oder St. Anton für den ÖSV an den Start geht. Es wäre jeweils die zweite WM.

Dass im Skisport mit Heimvorteil zuweilen schwerer zu reüssieren ist, ficht Peter Schröcksnadel nicht an. "Wir wissen, was uns erwartet", sagte der ÖSV-Präsident. Allerdings könnte Schröcksnadel auch auf Erfreuliches vorbereitet sein, waren doch gerade die Weltmeisterschaften in Saalbach-Hinterglemm (1991) und in St. Anton (2001) mit jeweils elf Medaillen für Österreich besonders erfolgreich. In Salzburg gab es gleich fünf Goldene, zwei für Stephan Eberharter und je eine für Petra Kronberger, Ulli Maier und Rudi Nierlich. Zehn Jahre später in Tirol feierte Österreichs Skifahrt immerhin Siege durch Hannes Trinkl, Mario Matt und Michaela Dorfmeister. (APA, lü, DER STANDARD, 7.2.2015)

  • Petra Kronberger feierte 1991 in Saalbach Abfahrtsgold.
    foto: apa/jäger

    Petra Kronberger feierte 1991 in Saalbach Abfahrtsgold.

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