Österreichische Entwickler bangen um Deal in Russland

6. Februar 2015, 13:55
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Verkauf zweier Bürotürme in St. Petersburg droht an Projektfinanzierung zu scheitern

Im November gab die Firma Zao Avielen AG, ein Joint-Venture der österreichischen Immobilienentwickler Warimpex, CA Immo und UBM, bekannt, dass sie die beiden Bürotürme "Jupiter 1" und "Jupiter 2" in der Airportcity St. Petersburg an einen privaten russischen Pensionsfonds verkaufen wird. Nun hängt der 70 Millionen Euro schwere Deal allerdings an einem seidenen Faden: Wegen des derzeitgen Rubelkurses sei die Projektfinanzierung gefährdet, das Closing noch nicht erfolgt, sagte Warimpex-Chef Franz Jurkowitsch dem WirtschaftsBlatt. "Das Management arbeitet daran, diese Probleme zu lösen." Die beiden Bürotürme sind an die Firma Gazprom vermietet.

Die Verhandlungen über den Verkauf begannen bereits vor einem Jahr. In der Zwischenzeit hat sich der Rubelkurs fast halbiert. Weil der Pensionsfonds seine Einnahmen in Rubel erziele, aber die Projektfinanzierung in Euro übernehmen möchte, rechne sich für ihn das Geschäft derzeit doch nicht, schreibt das "WirtschaftsBlatt".

An dem Joint Venture hält die Warimpex 55 Prozent, die CA Immo Group 35 Prozent und die UBM 10 Prozent. (red/APA, derStandard.at, 6.2.2015)

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