Italiens Polizei geht gegen Handel mit archäologischen Funden vor

6. Februar 2015, 11:51
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147 Hausdurchsuchungen - Fundstücke aus Paestum und Pompeji sichergestellt

Rom - Die italienische Polizei geht verschärft gegen den Diebstahl und illegalen Handel von archäologischen Funden vor. 147 Hausdurchsuchungen wurden in dieser Woche in ganz Italien im Rahmen einer ausgedehnten Untersuchung bei Verdächtigen durchgeführt, teilten die Behörden mit.

Die Kunstschätze stammen großteils aus Ausgrabungen in Pompeji und Paestum in der süditalienischen Region Kampanien. Erst vor wenigen Tagen hatten die Carabinieri 1.500 Fundstücke aus Ausgrabungen in Kampanien sichergestellt.

Größte Aktion der Geschichte

Im Vormonat waren 5.361 archäologische Objekte, die in den vergangenen Jahren in Italien gestohlen wurden, von Carabinieri sichergestellt worden. Dabei handelte sich um die größte Operation zur Rückführung entwendeter Kunstschätze in der italienischen Geschichte, erklärten die Carabinieri. Zu den Gegenständen, die dank der Zusammenarbeit mit Schweizer Behörden sichergestellt werden konnten, zählen absolut rare Stücke, darunter Votiv-Statuen, Fresken und Bronzewaffen. (APA/red, derStandard.at, 6.2.2015)

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