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Österreich muss politisch neu erfunden werden

6. Februar 2015, 10:53

Obwohl Österreich zu den reichsten Ländern der Welt gehört, existiert ein hohes Maß an Unzufriedenheit unter der Bevölkerung.

Die Politik macht einen ratlosen Eindruck und findet kein Rezept gegen die strukturellen Probleme. Leitragende sind die Jungen, die sich im Stich gelassen fühlen und sich von der Politik frustriert abwendet.

Von Onur Kas

Quo Vadis Austria? Das Jahr 2015 ist ein Superwahljahr in Österreich. in sechs Bundesländern stehen Gemeinderats- oder Landtagswahlen. Eine kürzlich veröffentlichte Studie des Instituts für Jugendkulturforschung zeigt, dass vier von zehn Jugendlichen zwischen 14 und 18 Jahren mit diffusen Ängsten in das Superwahljahr geht. Zum Vergleich: Vor 10 Jahren waren es nur zwei von zehn. Die Gründe liegen auf der Hand und sind in den Medien allgegenwärtig: Konflikte wie in Syrien oder in der Ukraine (65%), der wachsende Einfluss des Dschihadismus (54%), Arbeitslosigkeit (42%), die Wirtschaftskrise (40%), aber auch die Frage, ob sie später eine staatliche Pension bekommen werden, von der sie auch tatsächlich leben können (39%). Politisch Interessierte geben zudem an, dass Banken und Finanzmärkte mehr Macht besitzen, als Politiker, die das Volk vertreten (44%).

Diese nach Ansicht der Jugendlichen gravierenden Fehlentwicklung hat seinen Preis: 47% - fast jeder zweite Befragte – hat kein Vertrauen in das politische System. Sogar diejenigen, die sich an politischen Vorgängen interessieren, zeigen sich misstrauisch gegenüber der österreichischen Politik (42%).

Die Gründe sind vielfältig

Was sind die Gründe für das ausgeprägte Desinteresse der jungen Menschen an der heimischen Politik? Die Gründe dafür sind vielfältig:

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