Verizon verkauft für teure Frequenzen Tafelsilber

6. Februar 2015, 08:32
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Mehr als 11.000 Mobilfunkmasten

Der US-Telekomriese Verizon füllt nach der teuren Ersteigerung von neuen Frequenzen wie erwartet seine Kasse. Frontier Communications kaufe für 10,5 Mrd. US-Dollar lokale Mobilfunkoperationen, teilte Verizon am Donnerstag mit. American Toweer bekommt für 5 Mrd. Dollar mehr als 11.000 Mobilfunkmasten.

Für die neuen Frequenzen muss Verizon 10,4 Mrd. Dollar auf den Tisch blättern. Das überschüssige Geld soll mittels Aktienrückkäufen an die Aktionäre fließen. Diese zeigten sich erfreut: Im nachbörslichen Handel legten Verizon-Aktien um ein Prozent zu. Über den Verkauf war bereits in den letzten Tagen spekuliert worden.

Kampf um Mobilfunkkunden

Beim verzweifelten Kampf in den USA um Mobilfunkkunden hatten mehrere Konzerne tief in die Tasche gegriffen. So hatte die Telekom-Tochter T-Mobile US 1,8 Mrd. US-Dollar geboten, größter Bieter war der US-Branchenriesen AT&T mit 18,2 Mrd..

Die 31 erfolgreichen Gebote hatten sich auf 41,3 Mrd. Dollar summiert. Das war deutlich mehr, als Experten im Vorfeld geschätzt hatten. Der US-Telekomregulierer FCC selbst hatte sich ein Mindestziel von gut 10 Mrd. Dollar gesetzt. Die Telekomkonzerne rechnen mit einem weiter steigenden Datenhunger der Mobilfunknutzer, den sie mit den neuen Frequenzen zu Geld machen wollen. (APA, 6.2. 2015)

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