Siemens streicht weltweit mehr als 7.000 Stellen

5. Februar 2015, 12:20
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Keine Stellungnahme des Konzerns - Wirtschaftsausschuss tagt

Siemens-Chef Joe Kaeser opfert seinem Konzernumbau Insidern zufolge weltweit mehr als 7.000 Stellen, meldet Reuters. Nach einem Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg willSiemens weltweit sogar rund 7.400 Arbeitsplätze streichen. Siemens lehnte eine Stellungnahme ab. Siemens beschäftigte zuletzt weltweit 343.000 Mitarbeiter, davon 115.000 in Deutschland.

Details am Freitag

Seit Mittwoch beraten Unternehmensführung und Arbeitnehmervertreter im Wirtschaftsausschuss über die Auswirkungen des Umbaus auf die Arbeitsplätze. Es wird damit gerechnet, dass das Unternehmen an diesem Freitag über die Details informiert.

Alleine in Deutschland stünden rund 3.300 Stellen vor dem Aus, berichtete Bloomberg. EinSiemens-Sprecher wollte sich dazu nicht äußern.

Kaeser war im Sommer 2013 dem Österreicher Peter Löscher an die Spitze des Konzerns nachgefolgt. Er hatte nach seinem Amtsantritt zwei Organisationsebenen bei Siemensabgeschafft. In der Sektororganisation sowie in den Regionalverwaltungen arbeiteten früher knapp 12.000 Beschäftigte.

Keine Angaben zu Österreich

Ob und wie Österreich von dem berichteten Stellenabbau bei Siemens betroffen ist, das war heute in der Zentrale von Siemens Österreich in Wien nicht zu erfahren. Vermutlich werden morgen, Freitag, in der Konzernzentrale in München offizielle Angaben zum Jobabbau gemacht.

Derzeit sind in Österreich 10.400 Personen beim Elektrokonzern beschäftigt. In dieser Zahl sind die Beschäftigten der Linzer VAI, die als Joint Venture von Siemens und Mitsubishi geführt wird, nicht mehr dabei. (APA, 5.2. 2015)

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