Ö1 würdigt Gerhard Rühm mit Fest und Sendungen

5. Februar 2015, 10:32
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Fünf Radiosendungen ab 8. Februar - "Wortlaute" am 12. Februar im RadioKulturhaus

Wien - Das Werk Gerhard Rühms entfaltet sich oft erst in seiner akustischen Realisierung. Gelegenheit dazu bieten in den kommenden Tagen zahlreiche Sendungen auf Ö1 sowie als Höhepunkt ein Abend im ORF-RadioKulturhaus am 85. Geburtstag (12. Februar).

Mit insgesamt fünf Sendungen wird Ö1 die verschiedene Aspekte seines Schaffens würdigen: Den Anfang macht am 8. Februar das "Kunstradio" (23.03 Uhr) mit Rühms O-Ton-Hörspiel "wien wie es klingt". Das akustische Wien-Porträt mit 24 Stationen in der Stadt wurde 1992 vom Westdeutschen Rundfunk in Kooperation mit dem ORF produziert und ist auch als CD erschienen.

Die "Tonspuren" widmen dem ehemaligen "Sprachzerstörer" das Porträt "Der Herr der Laute" (9. Februar, 21 Uhr). Sein 1984 mit dem "Hörspielpreis der Kriegsblinden" ausgezeichnetes Stück "Wald - Ein deutsches Requiem" steht am 10. Februar im "Hörspiel-Studio" (21 Uhr) auf dem Programm.

Weiter im Programm

"Wortmusik - Kunst von und mit Gerhard Rühm" lautet der Titel von "Zeit-Ton" (10. Februar, 23.03 Uhr). Dabei handelt es sich um den Mitschnitt eines unveröffentlichten Vortrags von Gerhard Rühm aus dem November 1997, in dem er seine künstlerischen Standpunkte erläutert und währenddessen er auch einige seiner "Lautgedichte" vorträgt.

Am 12. Februar, Rühms Geburtstag, findet im ORF-RadioKulturhaus ein Abend "für und mit dem großen Grenzüberschreiter", wie es in der Ö1-Aussendung heißt, statt. Das künstlerische Programm von "Wortlaute" bestreiten Gerhard Rühm und seine Frau, die Musikpublizistin Monika Lichtenfeld, mit Sprechduetten, Prosastücken, Gedichten und Chansons. Bernhard Fetz (Direktor des Literaturarchivs der ÖNB) und Paul Pechmann (Lektor des Ritter-Verlags) beleuchten Rühms Leben und Werk. Ein Mitschnitt des Abends ist abschließend am 16. Februar (ab 16 Uhr) in den "Passagen" zu hören. (APA, 5.2.2015)

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