FPÖ-Bildungssprecherin fordert "höheres Maß an Disziplinierung" in Tirol

5. Februar 2015, 12:47
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Hildegard Schwaiger will "mehr Nachsitzen, zusätzliche Hausaufgaben und mehr Disziplin" an Schulen

So war das Thema wohl nicht gemeint: "Gewaltprävention in Tirol – den Teufelskreis durchbrechen: Jede fünfte Familie mit Gewalterfahrung" war das Motto der Grünen, unter dem die "aktuelle Stunde" im Tiroler Landtag am Donnerstagvormittag stand. FPÖ-Bildungssprecherin Hildegard Schwaiger nutzte ihre Redezeit für einen anderen Vorstoß: Man müsse Pädagogen wieder ein "höheres Maß an Disziplinierungsmaßnahmen" zusprechen. Nach kurzer Unruhe im Plenarsaal fügte sie hinzu: "Nicht den Rohrstock", aber zumindest Nachsitzen, zusätzliche Hausaufgaben und mehr Disziplin seien wieder nötig.

Die Abgeordneten aller anderen Parteien sprachen sich vor allem für mehr Mittel für Gewaltprävention an Schulen aus. "Wir müssen die personellen Ressourcen aufstocken und mehr Schulpsychologen einsetzen", sagte Bildungslandesrätin Beate Palfrader (ÖVP). Landtagsvizepräsidentin Gabi Schiessling (SPÖ) forderte darüber hinaus eine "Neubewertung von Delikten gegen Leib und Leben", diese dürften nicht mehr länger "niedriger bewertet werden als Vermögensdelikte". (Katharina Mittelstaedt, derStandard.at, 5.2.2015)

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