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Zukunft entsteht im Dialog

9. Februar 2015, 00:01

Welcher Denkschule Innovationstheoretiker auch anhängen, oder welche Methoden gerade für die Entwicklung neuer Produkte und Lösungen propagiert werden, eines zieht sich wie ein roter Faden durch alle Publikationen zum Thema: Innovation findet im Dialog mit jenen statt, die davon profitieren sollen. Das gilt umso mehr für Technologien, die Kernprozesse von Unternehmen unterstützen oder sie gar verändern.

Mehr als 10 % des Umsatzes der Kapsch Group fließen in Forschung und Entwicklung. Im vergangenen Geschäftsjahr waren das 95,5 Millionen Euro. Die Unternehmensgruppe betreibt acht Forschungs- und Entwicklungszentren in sieben Ländern – von Österreich über Schweden bis Kanada und Argentinien. Zudem nimmt Kapsch eine aktive Rolle in diversen Standardisierungsgremien wie der ERA (European Railway Agency) oder der GSMA (GSM Association) ein. Nationale und internationale Zertifizierungen (z.B. Cisco) unterstreichen die Expertise – soweit die harten Fakten. Hinter diesen steht allerdings eine Unternehmensphilosophie, die Innovation zu einem unternehmensweiten Thema macht, das in vielen Projekten mit Kunden und Partnern bearbeitet wird. Die Technologien, mit denen Kapsch arbeitet, sind keine Produkte von der Stange. Sie fügen sich zu komplexen, maßgeschneiderten Lösungen zusammen, die nicht im Labor entwickelt werden, sondern bei und mit den Kunden.

Innovation als Kernbestandteil des Business

Design Thinking, Rapid Prototyping, systemisches Innovationsmanagement, Innovation Games... – die Innovationsbranche ist sehr kreativ beim Erfinden neuer Begriffe. Im Kern geht es dabei aber immer darum, sehr genau zu verstehen, was Kunden und Anwender brauchen – und das ist nur im Dialog möglich. Die Lösungen, die Kapsch seinen Kunden anbietet, docken immer an den Prozessen der Auftraggeber an. Ob Maut- oder Stadtzugangslösungen, ob Bahnkommunikation oder IT-Lösungen – es geht immer darum, Abläufe effizienter, kostengünstiger oder sicherer zu machen oder sie in diesem Sinne neu zu gestalten. Dafür braucht es enge Zusammenarbeit mit Kunden und Anwendern sowie einen besonders intensiven Austausch untereinander. Einfache Marktforschung oder die Befragung einer Fokusgruppe reichen da nicht aus.

Beispiel Linz Linien

Am Beispiel des Projektes mit Linz Linien zeigt sich das besonders deutlich. Hier war die Aufgabenstellung, die Betriebskosten des Verkehrsbetriebs zu senken. Dafür hat Kapsch Straßenbahnen mit zahlreichen Sensoren ausgestattet. Diese liefern nun Messdaten, aus deren Analyse sich viel für einen effizienteren Betrieb ableiten lässt. Konkret sollen so jährlich 85 Tonnen weniger CO2 produziert werden. Das Einsparpotential für die gesamte Fahrzeugflotte der Linz AG Linien entspricht etwa dem Jahresstromverbrauch von 300 Haushalten. Um dies zu erreichen, arbeitet Kapsch bereits seit mehreren Monaten eng mit dem Linzer Verkehrsbetrieb zusammen. Gemeinsam werden Tests gemacht, Daten ausgewertet. In Kooperation wird die gesamte Lösung laufend verfeinert.

Industrie 4.0: Vernetzung von Maschinen- und IT-Netzwerken

Ganz ähnlich sind Projekte im Industriebereich gelagert. Auch hier können IT-Lösungen zur Erhöhung der Effizienz in der Produktion eingesetzt werden. Jeder produzierende Betrieb stellt sich laufend die Frage, wie die Herstellung seiner Produkte noch ein wenig effizienter und damit kostengünstiger abgewickelt werden kann. Gerade bei komplexen Produktionsprozessen herrscht viel Koordinationsbedarf zwischen den einzelnen Teilaufgaben. Wenn verschiedene High-Tech-Maschinen – oft sogar von unterschiedlichen Herstellern – in einen Gesamtablauf integriert werden müssen, liegt die Tücke im Detail. Jede Maschine bietet für sich schon eine Vielzahl von Konfigurationsmöglichkeiten. Im Zusammenspiel kommen dann auch noch externe Faktoren dazu, die Einfluss auf die Qualität des Endproduktes haben. Oft sind es etwa geringe Unterschiede bei Raumtemperatur oder Luftfeuchtigkeit, die darüber entscheiden, wie hoch der Ausschuss ist. Nur ein paar Prozentpunkte weniger wirken sich signifikant auf die Herstellungskosten aus.

Big Data und Prognose-Analysen

Und genau das ist das Ziel von Projekten, die unter dem Begriff "Industrie 4.0" zusammengefasst werden. Die Verschmelzung von Maschinen- und IT-Netzwerken ist die Basis dafür. Die IT verbindet alle Elemente einer Produktionskette miteinander. In diesem Netzwerk sammelt eine Vielzahl von Sensoren Informationen an den Maschinen selbst wie auch aus der Umwelt. Diese Daten werden dann aggregiert, analysiert und liefern so wertvolle Erkenntnisse, wie die einzelnen Elemente noch besser aufeinander abgestimmt werden können. Mit den Ergebnissen solcher Prognose-Analysen lässt sich nicht nur der Ausschuss senken, auch Betriebskosten und Ressourcenverbrauch können damit reduziert werden.

Bausteinprinzip

Kapsch bringt die besten Voraussetzungen für die Umsetzung solcher Projekte mit. Zum einen hat Kapsch BusinessCom schon viele Jahre Erfahrung als ICT-Partner von Industriebetrieben in Österreich. Zum anderen hat das Schwesterunternehmen Kapsch CarrierCom eine eigene M2M-Plattform, die ganz nach den Bedürfnissen der Kunden eingerichtet werden kann. Diese ist auch bei Linz Linien im Einsatz. Die Plattform kann entweder beim Kunden selbst betrieben werden oder im earthDATAsafe von Kapsch. Damit ist auch für die nötige Datensicherheit gesorgt. Die einzelnen Technologie-Bausteine werden in Kooperation mit den Kunden zu Gesamtlösungen zusammengeführt. So entsteht Zukunft: Im Dialog.

  • In Kooperation mit Linz Linien sorgt Kapsch für Effizienz im Betrieb von Straßenbahnen.
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    In Kooperation mit Linz Linien sorgt Kapsch für Effizienz im Betrieb von Straßenbahnen.

  • Industrie 4.0: Vernetzung von Maschinen- und IT-Netzwerken
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    Industrie 4.0: Vernetzung von Maschinen- und IT-Netzwerken

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