Erdrutsch beschädigte antikes Bauwerk in Pompeji

4. Februar 2015, 17:43
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UNESCO-Weltkulturerbe am Golf von Neapel zunehmend vom Verfall bedroht

Neapel - Wieder einmal haben heftige Regenfälle zu Schäden an der süditalienischen Ausgrabungsstätte Pompeji geführt. Ein Erdrutsch traf einen Teil des Gartens des "Hauses des Severus", einer Attraktion des UNESCO-Weltkulturerbes am Golf von Neapel, teilten die Behörden am Mittwoch mit. Betroffen war unter anderem ein Mauerstück des Gartens.

Verfallendes Welterbe

Die kulturell sehr bedeutsame Stätte ist seit Jahren vom Verfall bedroht. Allein seit dem Jahr 2010 traten starke Beschädigungen an mehr als einem Dutzend Gebäuden auf. Vor einigen Jahren wurde deshalb ein Großprojekt zur Restaurierung Pompejis ins Leben gerufen, insgesamt 105 Millionen Euro haben die EU und Italien für die Rettung zur Verfügung gestellt.

Pompeji wurde im Jahr 79 n. u. Z. durch einen Vesuv-Ausbruch zerstört. Bei dem Vulkanausbruch kamen Tausende Menschen ums Leben. Die Stadt wurde unter einer sechs Meter hohen Ascheschicht begraben. In der Moderne wurde Pompeji zum beliebten Forschungsobjekt von Archäologen. (APA/red, derStandard.at, 4.2.2015)

  • Heftige Regenfälle führten am "Haus des Severus" zu Erdrutschen.
    foto: apa/epa/cesare abbate

    Heftige Regenfälle führten am "Haus des Severus" zu Erdrutschen.

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