Kasper: "Eine perfekte Möglichkeit, um zu promoten"

3. Februar 2015, 17:43
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FIS-Präsident will den US-Markt erobern

Beaver Creek - Perfekte Rennzeiten zur abendlichen TV-Primetime, hochprofessionell bearbeitete Pisten im Topzustand, Schnee en masse und dazu die Rückkehr zweier Weltmeister, Bode Miller und Axel Lund Svindal. Herz, was willst du mehr, fragte sich wohl Gian-Franco Kasper, der Präsident des Internationalen Skiverbandes (Fis). Denn Besseres als die heurige WM hätte dem Schweizer nicht wirklich passieren können. Allein in Österreich wird mehr als eine Million Zuseher pro Rennen erwartet, auch in der Schweiz wird mit ähnlichen Zahlen kalkuliert. Jetzt will man die Gelegenheit einer WM in den USA am Schopf packen, um auch den lokalen Markt zu erobern.

Globaler Effekt

Kasper erhofft sich von der WM in den USA aber auch einen globalen Effekt für den alpinen Skisport. "Diese WM ist eine perfekte Möglichkeit, um den Skirennsport weltweit zu promoten", sagte der Präsident bei der Eröffnung in Beaver Creek. Der 71-jährige Schweizer ist seit 1998 Fis-Boss, hat also bereits die WM 1999 in Vail / Beaver Creek an der Spitze des Weltverbands miterlebt.

"Ich wünsche mir, dass wir wie nach den Weltmeisterschaften 1989 und 1999 in Vail / Beaver Creek am Ende sagen können: 'Well done'. Ich bin extrem optimistisch, dass es so sein wird", sagte Kasper, der sich dafür natürlich nicht zuletzt Wetterglück wünschte. Ähnlich wie Kasper strich auch Fis-Generalsekretärin Sarah Lewis die "globale Message" der WM in den USA hervor.

Das US-Ski-Team will maßgeblich dazu beitragen, "Die nächsten Tage sollen den Skisport in den USA auf das nächste Level befördern", sagte US-Verbandspräsident Tiger Shaw.

Dem Organisationsteam stellt man auf jeden Fall bereits jetzt ein hervorragendes Zeugnis aus. "Beaver Creek hat ein hochprofessionelles Team, das jedes Jahr für top Weltcup-Bewerbe sorgte", sagte Lewis. Ein kleiner Wermutstropfen für die Veranstalter: Laut Fis nehmen an der WM Athleten aus 70 Nationen teil, 2013 in Schladming waren es um drei Nationen mehr gewesen. (APA; mdt, DER STANDARD, 4.2.2015)

  • Gian-Franco Kasper himself.
    foto: apa/epa/bott

    Gian-Franco Kasper himself.

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