Sony verkauft MMO-Studio Sony Online Entertainment samt "Planetside", "Everquest" und "H1Z1"

3. Februar 2015, 10:30
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Studio macht unter dem Namen Daybreak weiter

Sony hat seine MMO-Schmiede Sony Online Entertainment (SOE) an die Investmentgruppe Columbus Nova verkauft und damit auch populäre Spielfranchises wie "Planetside" und "Everquest" sowie das neue Zombie-Game "H1Z1" abgestoßen.

Das rund 200 Mann starke Team von SOE firmiert ab sofort unter dem Namen Daybreak Game Company LCC und will künftig nun auch Multiplattform-Spiele abseits von PC und PS3/PS4 entwickeln.

Mehr Möglichkeiten

In einer Stellungnahme versicherte Daybreak-Chef John Smedley über Twitter, dass bestehende Games ganz normal fortgesetzt würde. Im offiziellen Firmenblog hieß es, dass die neuen Besitzverhältnisse dem Studio mehr Freiheiten und Ressourcen geben würden. "Wir werden uns weiterhin darauf konzentrieren, außergewöhnliche Online-Games für Spieler weltweit zu kreieren, aber nun als Multiplattform-Spielfirma. Ja, das bedeutet PlayStation und Xbox, Mobile und mehr", so das Unternehmen. "Ja, wir bringen unsere Games jetzt auch auf Xbox One - zusätzlich zu PlayStation 4", bekräftigte Smedley persönlich.

Multiplattform

Aktuell steht bei Daybreak sowohl die Portierung des PC-Shooters "Planetside 2" für PS4 als auch die Fertigstellung des Survival-Games "H1Z1" für PC an. Gleichzeitig arbeitet man an der Fortsetzung "Everquest Next". All diese Spiele können jetzt nicht nur für PC und PS4 sondern auch für Xbox One und andere Plattformen erscheinen.

Von Seiten Sonys gab es keine Stellungnahme. Vorangegangenen Berichten zufolge dürfte man mit SOE aber bereits längere Zeit kein Geld mehr verdient haben. (zw, derStandard.at, 3.2.2015)

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    foto: h1z1

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