Equotherapie: Mit dem Pferd zu neuer Sicherheit

Ansichtssache11. Februar 2015, 11:34
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Bei e.motion beim Wiener Otto-Wagner-Spital lernen Kinder einen spielerischen Umgang mit Pferden - und sich selbst.

florian bayer

Auf dem Gelände des Wiener Otto-Wagner Spitals befindet sich der gemeinnützige Verein e-Motion.

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Hier warten 17 eigens ausgebildete Therapiepferde, zwölf Schafe, sechs Hunde, sieben Meerschweinchen und zwei Kaninchen auf die jungen Patienten, die mit körperlichen, seelischen oder sozialen Schwierigkeiten zu kämpfen haben.

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Im Zentrum steht die Hippotherapie: Auf und mit dem Pferd erleben Kinder und Jugendliche, die außergewöhnliche Belastungen oder Krankheiten erlitten haben, wertvolle Erfolgs- und Glücksmomente.

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Die Pferde sind speziell darauf geschult, Körpersprache und Emotionen wahrzunehmen und darauf einzugehen. Weil sie überaus sensibel sind, können sie diese auch dem Therapeuten rückmelden.

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Die gemeinsame Zeit mit dem Pferd gibt Kraft für Krisenzeiten, hilft beim Ausdrücken von Ängsten und spendet Lebensmut.

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Neben dem Reiten, Spielen und Streicheln steht manchmal auch Füttern und Pflegen auf dem Programm. Die meisten Arbeiten werden aber vom Team übernommen.

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Die elf Therapeutinnen arbeiten großteils ehrenamtlich und betreuen pro Woche an die 350 Kinder.

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Der Verein hat, außer dem Standort, nichts mit dem Krankenhaus zu tun, wird nicht von den Krankenkassen unterstützt und ist deshalb auf Spenden angewiesen. (fbay, derStandard.at, 11.2.2015)


Verein e.motion
IBAN: AT25 12000 5047 2560 101
BIC: BKAUATWW


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