Sieben Verletzte bei zwei Pkw-Unfällen im Pinzgau

31. Jänner 2015, 10:53
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Deutsche Familie in zwei Autos stieß mit Einheimischem zusammen - Deutscher kollidierte mit anrückender Polizeistreife - Burgenland: Autobus von Straße gerutscht

Saalfelden/Rosenheim/Eberau - Zwei mit einander zusammenhängende Verkehrsunfälle mit fünf Autos haben Freitagabend im Pinzgau insgesamt sieben Verletzte gefordert. Das teilte die Polizei Salzburg in einer Presseaussendung am Samstag mit.

Zunächst verlor ein 20-Jähriger Einheimischer auf der Pinzgauer Straße (B311) in der zwischen Saalfelden und Maishofen gelegenen Ortschaft Harham die Kontrolle über seinen Pkw und geriet auf den Gegenfahrbahn. Er stieß gegen zwei hintereinanderfahrende Wagen. In diesen saß eine deutsche Familie aus dem Landkreis Rosenheim in Bayern, die nach Saalbach Hinterglemm unterwegs war - im ersten die Eltern, im zweiten Sohn und Tochter. Alle fünf Beteiligten wurden verletzt, konnten sich aber selbst aus ihren Autos befreien.

Wenig später kollidierte ein 42-jähriger Deutscher mit einer Polizeistreife, die mit Blaulicht und Folgetonhorn zur Unfallstelle fuhr. Dabei wurden die zwei Beamtinnen verletzt.

Südburgenland: Autobus von Straße gerutscht

In Kulm in der Gemeinde Eberau (Bezirk Güssing) ist am Freitagnachmittag ein Autobus von einer schneeglatten und engen Straße abgekommen und seitlich in einen Graben gerutscht. Die eingeschlossenen Fahrgäste mussten mittels einer Leiter durch das Fenster des Chauffeurs befreit werden, berichtete die Stadtfeuerwehr Güssing.

Die Tür des Busses hatte sich nicht öffnen lassen, hieß es in einer Aussendung. Neben der FF Kulm stand auch die Stadtfeuerwehr Güssing mit 18 Mann etwa eineinhalb Stunden im Einsatz. Das Fahrzeug wurde mit einer Seilwinde geborgen.

Bereits am frühen Nachmittag hatte sich auf der schneeglatten B56 zwischen Güssing und Urbersdorf ein schwerer Verkehrsunfall ereignet. Ein Pkw war laut Feuerwehr ins Schleudern geraten und mit einem entgegenkommenden Auto kollidiert. Ein Fahrzeug wurde über eine Böschung in den Graben geschleudert, die Beifahrerin im anderen Wagen eingeklemmt. Das Opfer musste mittels hydraulischem Bergegerät befreit werden. Ein Notarztwagen transportierte die Frau in ein Krankenhaus. Die Fahrzeuge wurden mittels Seilwinde und Kran geborgen. (APA, 31.01.2015)

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