Schäuble zu Griechenland: Sind nicht erpressbar

30. Jänner 2015, 13:16
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Es brauche zwar Solidarität in Europa, man könne Deutschland aber keinesfalls erpressen, so der deutsche Finanzminister

Berlin - Der deutsche Finanzminister Wolfgang Schäuble hat Gesprächsbereitschaft gegenüber der neuen griechischen Regierung bekundet und zugleich die Einhaltung getroffener Vereinbarungen angemahnt. "Griechenland weiß, dass es schnell handeln muss", sagte Schäuble am Freitag bei einem Empfang des Gesamtverbandes der deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) in Berlin mit Blick auf die Lösung akuter Finanzprobleme. "Wir stehen zu all dem", sagte er mit Blick auf die Hilfsvereinbarungen, werde aber niemandem Hilfen aufdrängen. "Wir werden das nicht tun."

Die Hilfen für Euro-Krisenländer seien sehr groß gewesen. "Sie waren nicht zuletzt im Falle Griechenlands außergewöhnlich groß, am Rande all dessen, was nach den Regeln des Internationalen Währungsfonds noch irgendwie zu machen war", erklärte der Minister. Was Gespräche mit der neuen Regierung angehe, so gelte: "Wir stehen zu jedem Gespräch ... bereit. Aber an den Grundlagen kann man nichts ändern." Fraglos brauche es Solidarität in Europa. "Darüber hinaus sind wir schwer zu erpressen", machte er mit Blick auf Griechenland deutlich. (Reuters, 30.1.2015)

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