LibreOffice 4.4: Freie Office-Suite erhält aufgefrischte Oberfläche

30. Jänner 2015, 09:48
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Neue freie Schriftarten, verbessertes Autocorrect und erweiterter Import

Die Document Foundation hat nach mehreren Release Candidates seine freie Office-Suite LibreOffice nun in der finalen Version 4.4 veröffentlicht. Die neue Ausgabe bringt eine Reihe von Erweiterungen und Verbesserungen mit. Unter anderem wurde die Programmoberfläche überarbeitet.

Verbessertes Autocorrect

Seltener genutzte Befehle wurden aus der Toolbar entfernt und mit öfters genutzten ersetzt. Dazu arbeiten manche Features nun komfortabler, beim Ablehnen oder Annehmen von Änderungen in korrigierten Dokumenten springt die Ansicht nun automatisch weiter zur nächste Modifikation.

Autocorrect arbeitet erhielt ebenfalls Verbesserungen. Die Erzeugung des Trademark- oder Copyright-Zeichens und anderer Symbole erfolgt nun on-the-fly und setzt kein zusätzliches Leerzeichen mehr voraus.

Zwei neue Fonts

Mit Ausgabe 4.4 gesellen sich zwei neue freie Schriftarten ins Repertoire der Suite. Carlito und Caladea sind als Alternative zu Calibri und Cambria gedacht, zwei Microsoft-Fonts, die nicht unter einer freien Lizenz stehen, erläutert Heise. Außerdem beherrscht LibreOffice digitale PDF-Signatur direkt während der Erstellung und kann auch Dateien von RagTime, PageMaker und MacDraw einlesen.

Die kompletten Release Notes inklusive aller Änderungen finden sich auf der LibreOffice-Homepage. Dort findet sich auch der kostenlose Download für Windows, Linux und OS X. (gpi, derStandard.at, 30.01.2015)

  • Auch LibreOffice Math erhält einige Verbesserungen.

    Auch LibreOffice Math erhält einige Verbesserungen.

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