Slowakei: Neue Zeitung gegen politiknahen Medienriesen

30. Jänner 2015, 08:11
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Chefredakteur und Redakteure gingen nach Übernahme der "Sme" durch Penta-Gruppe - Freitag erschien ihr "Dennik N" auf Papier

Wien - Im Herbst verließ ein wesentlicher Teil der Redaktion die slowakische Tageszeitung "Sme", weil der politiknahe Konzern Penta bei der Zeitung einstieg. Penta bezeichnen sie als Teil eines große Korruptionsnetzwerks. Freitag brachten die früheren "Sme"-Journalisten die erste Printausgabe von "Dennik N" heraus.

Korruptionsvorwurf

"Penta ist kein normales Unternehmen. Spätestens seit dem Gorilla-Skandal steht sie für Korruption und Bemühungen mit ihrer Macht die Politik im Land zu beeinflussen", begründete der bisherige "Sme"-Chefredakteur Matus Kostolny im Herbst der APA den Abgang. Er startete nun "Dennik N". Schon seit wenigen Wochen ist das Onlineportal "Dennik N" im Netz. (red, derStandard.at, 30.1.2012)


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