Das Reich und Arm der Bundesliga

Infografik29. Jänner 2015, 15:25
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Salzburg gibt Personalkosten von 41 Millionen Euro an, am anderen Ende stehen Grödig und Altach – Acht Vereine schreiben Gewinne

Wien – Acht von zehn Klubs der Fußball-Bundesliga haben die vergangene Saison mit einem Gewinn abgeschlossen. Das geht aus den Zahlen des Kreditschutzverbands von 1870 hervor, die am Donnerstag von 90minuten.at veröffentlicht wurden.

Austria mit gutem Jahr

Besonders erfolgreich wirtschaftete die Austria, die in der Saison 2013/14 dank der Champions-League-Teilnahme auf ein Plus von mehr als vier Millionen Euro kam und bei einem positiven Eigenkapital von knapp über zwei Millionen Euro hält. Rapid schloss die Vorsaison mit einem Gewinn von mehr als 180.000 Euro ab, hat aber ein negatives Eigenkapital von knapp 1,3 Millionen Euro zu Buche stehen.

Ried schaffte ein Plus von fast 550.000 Euro, auch der WAC (rund 135.000 Euro), Admira (25.000), Grödig (170.000) und Altach (3.000) bilanzierten positiv. Ein Minus gab es lediglich für Sturm Graz (knapp 400.000) und den SC Wiener Neustadt (knapp 480.000). Allerdings können sowohl die Steirer (6,2 Millionen) als auch die Niederösterreicher (1,06 Millionen) auf ein üppiges Eigenkapital zurückgreifen.

Salzburg schafft das Geld ab

Eine Sonderrolle nimmt nach wie vor Red Bull Salzburg ein. Der Gewinn der Salzburger wurde von Red Bull wie schon in den vergangenen Jahren mit exakt einer Million Euro angegeben. In puncto Personalkosten ist der Meister mit fast 41,4 Millionen Euro einsame Spitze, auch der Umsatz von rund 63,3 Millionen ist unerreicht. Am nächsten kam den Salzburgern die Austria mit einem Etat von 37,4 Millionen Euro, dahinter folgte Rapid mit 23,2 Millionen Euro.

Die zehn Bundesligisten setzten 2013/14 gemeinsam 167,8 Millionen Euro um. Das entspricht im Vergleich zur vorangegangenen Saison einer Steigerung um knapp 15 Millionen Euro, die aber zu einem Gutteil auf die Champions-League-Teilnahme der Austria zurückzuführen ist. (APA, 29.1.2015)

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