Schwärzer als die Nacht: Die steilsten Pisten der Welt

3. Februar 2015, 16:24
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Die steilsten Pisten erfordern neben einer großen Portion skifahrerischen Könnens auch jede Menge Mut und vielleicht ein Quäntchen Irrsinn. Die Redaktion von skigebiete-test.de stellt Abfahrten für Adrenalin-Junkies vor

Diese Pisten versprechen Nervenkitzel pur. Ein Klassiker ist die berühmt berüchtigte Streif in Kitzbühel, die Jahr für Jahr beim legendären Hahnenkammrennen selbst die Profis herausfordert. Steilhänge, Schrägfahren, Sprünge und eine maximale Neigung von 85 Prozent jagen den Puls nach oben!

foto: tvb kitzbühel
Die Streif

Wer sich gerne im Freien Fall die Hänge hinunterstürzt, ist auf der Manni‐Pranger‐Piste in Steinach am Brenner richtig. Mit einem Gefälle von 102 Prozent ist sie die steilste maschinell präparierte Piste Österreichs.

foto: tvb wipptal
Auf der Manni-Pranger-Piste geht's richtig steil bergab.

Frei nach dem Motto "Hau di runter" geht es die verheißungsvolle Harakiri-Abfahrt in Mayerhofen mit einer 78-prozentigen Neigung knapp einen Kilometer rasant in die Tiefe.

foto: mayrhofener bergbahnen
Harakiri-Abfahrt

Vom Zillertal geht es nach Garmisch-Partenkirchen zur anspruchsvollsten Piste Deutschlands. Die Kandahar-Weltcupabfahrt zählt zu den längsten und steilsten Abfahrten im Weltcup-Zirkus.

foto: bayerische zugspitzbahn bergbahn ag/matthias fend
Die Kandahar-Weltcupabfahrt in Garmisch-Partenkirchen

Besonders Wagemutige finden am Arlberg den ultimativen Kick. Der 6,5 Kilometer "Lange Zug" in Lech-Zürs erwartet Pistenfreaks am Starthang mit einem Gefälle von 142 Prozent.

foto: lztg/sepp mallaun
Lech-Zürs

In Sachen Steilheit kann die Gamsleiten 2 in Obertauern zwar nicht mithalten, dafür werden sich sportliche Downhill-Fahrer über buckelige 1,3 Kilometer freuen.

foto: wikimedia commons/raul heinrich

Teuflische Abfahrten in den Alpen und Übersee

Im französisch-schweizerischen Portes du Soleil finden Skifahrer ein besonderes Zuckerl: die tiefschwarze Mur suisse, die Schweizer Mauer, verbindet den französischen Skiort Avoriaz mit den Pisten in der Schweiz.

foto: wikimedia commons/aledevries
Mur suisse, die Schweizer Mauer: Die Puckelpiste ist gut zu erkennen.

Nur einige Kilometer weiter, im Skigebiet 4 Vallées, finden ambitionierte Wintersportler weitere Steilhänge, die Nervenkitzel pur versprechen. Darunter die Abfahrt vom Mont Fort.

foto: switzerland tourism
Mont Fort

Auch Montafon hat einiges zu bieten. Die Diabolo-Abfahrt am Golm macht ihrem Namen alle Ehre und stürzt sich mit einem Gefälle von 70 Prozent in die Tiefe. In den französischen Alpen beeindruckt die Abfahrt Le Tunnel vom 3.300 Meter hohen Pic Blanc hinunter.

foto: wikimedia commons/enricokamasa
Corbet's Couloir in Jackson Hole

Jenseits des großen Teichs wartet ein echtes Highlight. Die legendäre Corbet's Couloir in Jackson Hole ist nur etwas für erfahrene und wagemutige Wintersportler.

Der Delirium Dive in Banff (Kanada)

Im Nachbarland Kanada verlangt der Delirium Dive Skifahrern allerhand ab. Der Sprung von der Felskante und ein extremer Steilhang erfordern mehr als nur ein bisschen Mut. (red, derStandard.at, 29.1.2015)

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