US-Provider nannte Kunden in "Asshole Brown" um

29. Jänner 2015, 12:57
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Comcast-Mitarbeiter wollte Vertragskündigung nicht akzeptieren

Firmen, die es Kunden schwer machen zu kündigen, sind keine Seltenheit. Was Lisa und Ricardo Brown mit dem US-Kabelprovider Comcast erlebt haben, sticht aber auch aus besonders hartnäckigen Fällen hervor. Weil er den Vertrag kündigen wollte, wurde der US-Amerikaner in "Asshole Brown" umbenannt.

Vertragskündigung nicht akzeptiert

Ein auf Kundenbindung spezialisierter Mitarbeiter habe nicht akzeptiert, dass die Browns wegen finanzieller Probleme keinen Vertrag auf zwei weitere Jahre abschließen wollten. Dabei sei Lisa Brown am Telefon nicht ungehalten gewesen, wie sie dem Blogger Christopher Elliott berichtete. Möglicherweise sei der Mitarbeiter jedoch verärgert gewesen, dass sie sein Angebot nicht annehmen wollte.

Entschuldigung

Danach seien Mahnungen an ihren Mann nur mehr mit "Asshole Brown" adressiert worden. Gegenüber Wired bestätigte ein Sprecher den Vorfall. Man habe sich bei dem Kunden entschuldigt und werde überprüfen, wer dafür verantwortlich war. Zudem soll den Browns eine vollständige Rückerstattung der Zahlungen der vergangenen zwei Jahre angeboten worden sein. (red, derStandard.at, 29.1.2015)

  • Vertragskündigung schwer gemacht: Comcast fällt mit "Kundenservice" negativ auf.
    foto: ap photo/matt rourke

    Vertragskündigung schwer gemacht: Comcast fällt mit "Kundenservice" negativ auf.

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