Neues "Need for Speed" lässt Spieler für Tankfüllung zahlen 

29. Jänner 2015, 12:22
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Mobile-Game "No Limits" wird seinem Namen nicht gerecht

Electronic Arts neues Rennspiel "Need for Speed: No Limits" für iPhone und iPad ist bislang nur in wenigen Ländern erhältlich, dennoch häufen sich bereits die Negativberichte erboster Spieler, die die Zahlungsmodalitäten des Games anprangern. Das als Free2Play-Spiel vertriebene Werk baut nämlich die häufig bei diesem Vertriebsmodell eingesetzten Wartezyklen ein, die man nur gegen reales Geld überspringen kann. Ironischer Weise (oder besser: realistischer Weise?!) lässt das Rennspiel mit dem Titel "No Limits" hier ausgerechnet für Tankfüllungen zahlen.

Kein Fan-Service

Diese Wait-to-Play-Marketingstrategie wird bei einer Vielzahl von Mobile-Games eingesetzt. Besonders nervte das Modell Spieler von EAs "Dungeon Keeper"-Remake für iOS, wobei auch Bestseller wie "Clash of Clans" oder "Hay Day" darauf bauen. Dass die Aufregung um das neue "Need for Speed" so groß ist, dürfte mit dem Genre genauso zu tun haben, wie mit der langen Tradition der Serie. Für Fans ist das Rennspiel mit schnellen Runden, gewagten Drifts, Verfolgungsjagden und der Liebe zum Tunen verbunden und nicht mit einem Handyspiel, das sich zur Monetarisierung auf die Ungeduld seiner Spieler verlässt. (zw, derStandard.at, 29.1.2015)

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