Zehnjahresrenditen Athens nahe elf Prozent

29. Jänner 2015, 10:42
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Vertrauen der Anleger in neue griechische Regierung stürzt ab, Werte innerhalb von drei Tagen von 8,771 auf 10,917 Prozent verteuert

Brüssel/Wien - Die neue griechische Regierung und damit verbunden ein sinkendes Vertrauen der Anleger wegen der Ankündigung, die Vereinbarungen des Sparpakets ändern zu wollen, haben am Donnerstag die Renditen für griechische Zehnjahresanleihen weiter in die Höhe schnellen lassen. Mit 10,917 Prozent näherte sich Griechenland schon der Elf-Prozent-Marke. Am Montag waren es noch 8,771 Prozent.

In den starken Eurostaaten gab es zumindest gegenüber dem Vortag wieder sinkende Werte, während es leichte Anstiege in Irland, Spanien, Slowenien, Italien und Portugal gab.

Deutschland notierte bei 0,342 Prozent. Dann folgen Finnland (0,391 Prozent), die Niederlande (0,416 Prozent), Österreich (0,447 Prozent), Frankreich (0,578 Prozent), Belgien (0,663 Prozent), sowie Lettland (0,998 Prozent), Irland (1,147 Prozent), Litauen (1,298 Prozent), Spanien (1,465 Prozent), Slowenien (1,531 Prozent) und Italien (1,663 Prozent). Portugal kommt auf 2,377 Prozent und Schlusslicht Griechenland auf 10,917 Prozent. Keine Daten aus der Eurozone lagen aus Luxemburg, Malta, Zypern, Estland und der Slowakei vor. (APA, 29.1.2015)

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