Leitbörsen in Fernost schließen überwiegend höher

4. Februar 2015, 12:22
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China schwächelt - Japan legt kräftig zu - Ölpreise stützen

Tokio - Die Leitbörsen in Fernost haben am Mittwoch überwiegend höher geschlossen. Vor allem in Japan kam es zu kräftigen Kursgewinnen, der Nikkei-225 Index in Tokio stieg um 342,89 Zähler oder 1,98 Prozent auf 17.678,74 Punkte.

Der Hang Seng Index in Hongkong legte um 124,98 Zähler (plus 0,51 Prozent) auf 24.679,76 Einheiten zu. Der Shanghai Composite hingegen verlor 30,78 Punkte oder 0,96 Prozent auf 3.174,13 Punkte.

Auch die Märkte in Singapur und Sydney schlossen fester. Der FTSE Straits Times Index schloss bei 3.417,57 Zählern mit einem Plus von 9,55 Punkten oder 0,28 Prozent. Der All Ordinaries Index in Sydney stieg 67,5 Zähler oder 1,19 Prozent auf 5.733,70 Einheiten.

Besonders die wieder angezogenen Ölpreise haben am Mittwoch die Aktienmärkte in Fernost angetrieben. In Sydney legten die Aktien des weltgrößten Minenbetreibers BHP Billiton 4,37 Prozent zu. In China hingegen kam es zu Verlusten, vor allem Finanzwerte zeigten sich schwach. Die Bank of China und Ping An Insurance verloren 3,50 bzw. 2,27 Prozent.

Chinas Dienstleister haben zum Jahresanfang außerdem so schwach zugelegt wie seit sechs Monaten nicht mehr. Der HSBC/Markit-Einkaufsmanagerindex für den Sektor sank im Jänner deutlich um 1,6 Punkte auf 51,8 Zähler, wie aus Daten vom Mittwoch hervorgeht. Damit bleibt das Barometer aber noch über der Wachstumsschwelle von 50 Punkten.

In Hongkong legte die Hang Seng Bank 5,21 Prozent zu, nachdem es in einem Bericht hieß, die Bank könnte ihre Beteiligung an der China Industrial Bank verkaufen. Aktien von Mitsubishi UFJ Financials waren unter den größten Gewinnern in Tokio. Die Papiere schlossen mit einem Plus von 5,16 Prozent, der größte Zuwachs in 20 Monaten. Japans größtes Geldhaus hatte zuvor einen überraschenden Anstieg des Gewinns im dritten Quartal von 36 Prozent bekannt gegeben. (APA, 4.2.2015)

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