ATX gibt 0,88 Prozent ab

5. Februar 2015, 09:30
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EZB-Beschluss zu Griechenland belastet

Wien - Der Wiener Aktienmarkt hat den Handel am Donnerstag mit tieferen Notierungen begonnen. Der heimische Leitindex ATX notierte um 9.15 Uhr bei 2.232,91 Zählern um 19,81 Punkte oder 0,88 Prozent unter dem Mittwoch-Schluss (2.252,72). Bisher wurden 337.162 (Vortag: 361.124) Aktien gehandelt (Einfachzählung).

Europaweit rückten die Sorgen um die politische Lage sowie um das Finanzsystem in Griechenland in den Fokus, nachdem die Europäische Zentralbank (EZB) ihre Sondergenehmigung für den Einsatz griechischer Staatsanleihen am Mittwochabend aufgehoben hatte. Die Bonds dürfen künftig nicht mehr als Sicherheiten für Bankkredite akzeptiert werden. Kurz zuvor hatte sich der griechische Finanzminister, Giannis Varoufakis, noch mit dem obersten Euro-Währungshüter, EZB-Präsident Mario Draghi, getroffen.

Am unteren Ende des ATX waren Ölwerte zu finden. Schoeller-Bleckmann (SBO) sackten um deutliche 4,01 Prozent auf 54,38 Euro ab. Am Vortag zogen die Papiere noch um mehr als zweieinhalb Prozent an. OMV knüpften indessen an ihre Vortagesverluste an und verloren in den ersten Handelsminuten weitere 2,25 Prozent auf 22,78 Euro. (APA, 5.2.2015)

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