Was Privatkundenbetreuer in Banken verdienen

2. Februar 2015, 06:04
46 Postings

Eine vertrauensvolle Geschäftsbeziehung zu den Kunden ist das A und O. Freude im Umgang mit Menschen dafür eine Grundvoraussetzung

Privatkundenbetreuer in Bankfilialen sind für die Betreuung und Beratung bestehender Privatkunden bei Krediten und Veranlagungen im Rahmen der Vertriebsstrategie verantwortlich. Dazu bauen sie eine vertrauensvolle persönliche Geschäftsbeziehung zu ihren Kunden auf, ermitteln den Kundenbedarf im persönlichen Gespräch, führen Bonitätsprüfungen durch und verantworten die administrativ-technische Abwicklung aller anfallenden Geschäfte. Neben der Betreuung der Kunden, die der Filiale zugeordnet sind, akquirieren Privatkundenbetreuer auch Neukunden.

Für die Karriere als Privatkundenbetreuer ist eine kaufmännische bzw. betriebswirtschaftliche Ausbildung erforderlich, idealerweise eine Bankausbildung. Darüber hinaus benötigen sie Erfahrung im Privatkundengeschäft und gute Kenntnisse von Bankprodukten sowohl im Kredit- als auch im Veranlagungsbereich. Ein sicherer Umgang mit der EDV wird als selbstverständlich vorausgesetzt.

Soft Skills

In persönlicher Hinsicht benötigen Privatkundenbetreuer überdurchschnittlich hohe Kommunikationsfähigkeiten, große Verkaufs- und Beratungskompetenz, Kundenorientierung, gutes und seriöses Auftreten und ein hohes Maß an Eigeninitiative.

Das Gehalt von Junior Privatkundenbetreuern beträgt im Schnitt 33.700 Euro brutto pro Jahr. Die Gehälter von Professionals liegen im Schnitt bei 48.000 Euro, die Vergütungen von Seniors bei durchschnittlich 62.500 Euro brutto pro Jahr.

Conrad Pramböck ist Experte für Gehalts- und Karrierefragen. Er leitet bei der Personalberatung Pedersen & Partners den Geschäftsbereich Compensation Consulting.

Share if you care.