Raúl Castro fordert Ende des US-Embargos gegen Kuba

28. Jänner 2015, 20:54
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Kubanischer Präsident: Handels- und Finanzblockade verstößt gegen internationales Recht

Havanna/Washington - Der kubanische Präsident Raúl Castro hat von der US-Regierung ein Ende des Wirtschaftsembargos gegen sein Land gefordert. Die jüngste diplomatische Annäherung der beiden seit langem verfeindeten Staaten habe sonst keinen Sinn, sagte er am Mittwoch beim Gipfel der Gemeinschaft der lateinamerikanischen und karibischen Staaten (CELAC) in Costa Rica.

"Die Handels- und Finanzblockade verursacht enorme wirtschaftliche Schäden und verstößt gegen internationales Recht", meinte Castro. Kuba und die Vereinigten Staaten hatten Mitte Dezember überraschend die Normalisierung ihrer Beziehungen nach mehr als 50 Jahren diplomatischer Eiszeit angekündigt. Die Verhandlungen dazu wurden in der vergangenen Woche in Havanna aufgenommen. Sie sollen bald in Washington fortgesetzt werden. (APA, 28.1.2015)

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