Gewinnrückgang bei Software AG

28. Jänner 2015, 15:12
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Von 134,0 Mio. auf 110,6 Mio. Euro gesunken

Deutschlands zweitgrößter Softwareanbieter Software AG hat nach Verzögerungen bei Großprojekten 2014 weniger verdient. Der Gewinn unter dem Strich sank auf 110,6 Mio. Euro (Vorjahr: 134,0 Mio. Euro), teilte das Darmstädter Unternehmen am Mittwoch mit. Der Umsatz ging auf 857,8 Mio. Euro (2013: 972,7 Mio. Euro) zurück.

Im Sommer 2014 hatte das Unternehmen nach einem schwachen zweiten Quartal die Jahresprognose kassiert. Neben den Problemen bei Großprojekten machte besonders die Entwicklung der Erlöse für Softwarelizenzen den Darmstädtern Sorgen.

Wachstum

In der wichtigen Geschäftsprozesse-Sparte BPE gingen die Erlöse zurück. Für das laufende Jahr wird im BPE-Geschäft wieder ein deutliches Wachstum angepeilt. In der Sparte kommt es wegen der Verlagerung auf große Vertragsabschlüsse häufiger zu Verzögerungen. Die Software AG bietet hier die Verzahnung unterschiedlicher Software bei Kunden an - profitiert also etwa von Fusionen anderer Unternehmen, wenn die Computersysteme der beteiligten Gesellschaften zusammengeführt werden.

In der angestammten Datenbanksparte ETS rechnet das Unternehmen aber weiter mit Rückgängen, diesmal zwischen 8 und 14 Prozent. Hier lag der Umsatz 2014 bei 245,3 Mio. Euro (2013: 274,5 Mio. Euro).

Die Zahl der Beschäftigten ging zurück. Ende 2014 beschäftigte die Software AG konzernweit 4.421 Mitarbeiter, ein Jahr zuvor waren es noch 5.238. (APA, 28.1. 2015)

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